FÖRDERUNG FÜR KÜNSTLER.
Bis 29. September 2020 können nun Südtirols Kunstschaffende um eine Corona-Beihilfe von 2.000 Euro ansuchen. Insgesamt steht 1 Million Euro bereit. Die genauen Kriterien und Zugangsvoraussetzungen sind hier zu finden:
http://www.provinz.bz.it/de/dienstleistungen-a-z.asp?bnsv_svid=1035964

FLAVIO SENONER & MATTHAEUS KOSTNER

Stramuda

03/09/2020 - 22/09/2020

Vernissage: Donnerstag 03.09.2020 - 20:00

Einführung: Marco Forni
Intermezzo: Filip, Maria und Jakob Senoner

Ausstellung: 04.09. - 22.09.2020

Täglich: 16:00 - 19:00
Donnerstag: 20:00 - 22:00
Montag geschlossen

Flavio Senoner (1970) studierte an der Kunstakademie in Florenz, Barnet Art and Design London und schloss sein Studium an der Kunstakademie Brera in Mailand ab. Er lebt und arbeitet in St. Ulrich.

Rhythmus, Struktur und Anordnung in natürlichen Materialien wie Holz und Gips sind für Flavio Senoner unerlässlich, um seine Werke zu komponieren. Aber Ordnung ist für ihn kein Selbstzweck. Er arbeitet intuitiv, arrangiert Stücke, bis er das Gefühl hat, dass die Komposition harmonisch ist. In seiner Arbeit wählt er Schwarz-Weiß, Licht und Dunkel, und so rücken Bewegung, Plastizität und Dreidimensionalität in den Vordergrund. Diana Wind



Matthaeus Kostner (1973) besuchte die Kunstschule und absolvierte dann die Lehre in einer Bildhauerwerkstätte. Mehrere Jahre studierte er in den Sommermonaten an der Internationalen Akademie Salzburg. Er lebt und arbeitet in St.Ulrich.
In früheren Jahrhunderten hielten Reisende das Erlebte in Tagebüchern fest. Diese Aufgabe wurde von der Fotografie abgelöst, anfangs mit großem Aufwand, später durch moderne Technik immer komfortabler. Dies führte zu Unmengen an Bildern, ewig lange Diaabende bis hin zu Facebook und Instagram live.
In meinen Bildern verarbeite ich alle Fotos von einzelnen Reise- oder Urlaubstagen zu einem Gesamtbild. Auf den ersten Blick erkennt man Farben und Strukturen, nach längerem Betrachten entdeckt man mehr Details und eine Reise ins Bild beginnt.

MatchArt

26/09/2020 | 17:00


MATCHart
Die Kunst der Fusion und die Fusion der Künste


Vier Künstler lassen sich auf eine 3-tägige Klausur ein, um etwas vollkommen Neues zu schaffen. Doch was dabei genau entsteht, wissen selbst die Künstler nicht. In so kurzer Zeit ein Werk aus dem Leben zu rufen? Im künstlerischen Prozess gibt es keine genauen Angaben und Prinzipien, wie etwas entstehen soll, und vor allem kann die Zeit des kreativen Schaffens kurz oder lang sein.
Ziel der Klausur ist es, interdisziplinäre Begegnungen zu ermöglichen, um verschiedene Kunstrichtungen fusionieren zu lassen und Künstler zusammenzubringen, die sich sonst nie auf der Bühne treffen würden. Teamgeist und Teamoffenheit sind gefragt, für die Künstler eine Selbstverständlichkeit? Das Publikum kann sich inzwischen auf ein völlig neuartiges Werk freuen und was genau entsteht, wird erst am Tag der Aufführung zu sehen sein.

Die teilnehmenden Künstler sind:

Lukas Spisser (Schauspieler)
Maria Moling (Musikerin, Sängerin)
Fabrizio Senoner (Maler & Tätowierer)
Alex Sala (performer)

Platzreservierung erforderlich (info@tubladanives.it)

MARKUS MOLING & HEINZ INNERHOFE

Lüm

02/10/2020 - 25/10/2020 | 1:00

Beide Künstler befassen sich seit Jahren, nicht ausschließlich aber immer wieder intensiv, mit dem Thema Landschaft. Dieses Motiv wird von Markus Moling und Heinz Innerhofer in ihren verschiedenen ästhetischen und inneren Aspekten ergründet. Dabei spielen das Licht, die Stimmung, die Atmosphäre und die Gefühle oder Erinnerung die das Motiv hervorrufen auch eine entscheidende Rolle.
Beide Künstler geben die Natur in einem “unscharfen Charakter“ wieder, H. Innerhofer durch seine besondere fotografische Technik, die eine bewegte Unschärfe erzeugt und M. Moling durch seine malerische Technik in der verschiedene Malmaterialien mit grafischen Linien vermischt werden. Die Konturen verschwimmen und das Sujet wird bei beiden nicht in einer detaillierten Darstellung der Wirklichkeit wiedergegeben. Es bleiben eine reduzierte und individuelle Wiedergabe der erlebten Natur und ein Eindruck dessen übrig.
Die Zusammenkunft der zwei Künstler in dieser Ausstellung ist deswegen natürlich eine bewusste Suche nach Affinitäten, es ist eine Gegenüberstellung von ähnlichen Motiven, eine Auseinandersetzung der verschiedenen Medien (Malerei und Fotografie). Moling bedient sich bei seinen Bildern oft der Fotografie, so scheinen wiederum die Fotografien von Heinz Innerhofer eine malerische Komponente zu haben. Die Herangehensweise hat da und dort Parallelen, wie natürlich auch Unterschiede, die einen interessanten Dialog und eine Spannung zwischen den gemalten und fotografierten Motiven ergeben.
Der Titel “LÜM“ (ladinisch Licht) soll als gemeinsamer Nenner durch die Ausstellung führen. Das Licht ist entscheidend in der optischen Wahrnehmung, es enthüllt die wahrgenommene Landschaft manchmal kontrastreich, manchmal nur sanft und nicht immer in klarer Weise, ist aber essenziell für unsere Wahrnehmung, die stets individuell bleibt.

Heinz Innerhofer (1964)
Studium an der ZeLIG, Schule für Dokumentarfilm, Fernsehen und Neue Medien in Bozen. Abschluss und Diplom mit Auszeichnung der österreichischen „Prager Fotoschule“ für künstlerische und darstellende Fotografie. Zahlreiche Ausstellungsprojekte im In- und Ausland und Einladungen zu internationalen Fotofestivals.

Markus Moling
ist im Jahr 1973 in Wengen geboren, besuchte die Kunstlehranstalt in Gröden. Die akademische Ausbildung genoss er zuerst in Florenz, dann in Mailand, wo er im Jahre 1996 an der Accademia di Brera abgeschlossen hat. Seit 1996 ist er künstlerisch aktiv und stellt regelmäßig im In- und Ausland aus.