27.06.2026 -
26.07.2026
Vernissage
26.06.2026
20:00
Vernissage 26.06.2026 – 20.00 Uhr
Gletscher sind Archive der Zeit. Sie speichern Jahrtausende
von Klima, Bewegung und Erinnerung. Doch während sie verschwinden, verschwindet
nicht nur Eis – auch ein Teil unserer Beziehung zur Landschaft, zu Geschichte
und zu uns selbst gerät ins Wanken.
Die Ausstellung missing glaciers – missing me
beschäftigt sich mit dem Verlust von Gletschern als ökologischem, aber auch als
persönlichem und emotionalem Phänomen. Zwischen Naturbeobachtung und
Selbstbefragung entsteht ein Raum, in dem die Grenzen zwischen äußerer
Landschaft und innerer Wahrnehmung verschwimmen.
Im Zentrum der Installation liegt ein aus Rettungsfolien
gewebter Teppich, der durch Ventilatoren ständig in Bewegung gehalten wird. Die
schimmernde Oberfläche erinnert an Wasser, Eis und Lichtreflexe, zugleich
verweist sie auf jene weißen Schutzplanen, mit denen heute versucht wird,
einzelne Gletscherflächen vor dem Abschmelzen zu bewahren. Die Rettungsfolie
wird dabei zum Symbol eines paradoxen Zustands: des menschlichen Wunsches zu
bewahren, was bereits unwiderruflich im Wandel begriffen ist.
Folierte Glasplatten durchziehen den Raum. Ihre Farben
verändern sich je nach Blickwinkel und Lichteinfall, ähnlich den ständig
wechselnden Erscheinungsformen von Eis, Wasser und Atmosphäre. Dazwischen
platzierte Spiegel konfrontieren die Besucher*innen immer wieder mit ihrem
eigenen Bild. Die Frage nach dem Verschwinden der Gletscher wird damit auch zu
einer Frage nach der eigenen Position innerhalb dieser Veränderungsprozesse.
Die Malereien greifen Motive von Wasser, Wolken und Eis auf.
Große Bildflächen zeigen fragile Zustände zwischen Verdichtung und Auflösung.
Andere Arbeiten integrieren Spiegel, die mit Gletscherwasser bespritzt wurden.
Die entstandenen Spuren erinnern an beschlagene oder tauende Oberflächen und
erzeugen den Eindruck eines Moments unmittelbar nach dem Schmelzen – als wäre
die Abwesenheit des Eises noch sichtbar.
missing glaciers – missing me versteht den Gletscherschwund nicht allein als Umweltproblem, sondern als Verlust von Erinnerung, Orientierung und Identität. Die Ausstellung lädt dazu ein, über die Verbindung zwischen menschlicher Existenz und den sich verändernden Landschaften nachzudenken – und darüber, was mit uns geschieht, wenn das verschwindet, was lange als selbstverständlich galt.
Geöffnet von 27.06. bis 26.07.2026
Täglich außer montags von 16.00 bis 19.00 Uhr
Di-Mi-Fr auch von 20.00 bis 22.00 Uhr
27.06.2026 -
26.07.2026
Vernissage
26.06.2026
20:00
Vernissage 26.06.2026 – 20.00 Uhr
Gletscher sind Archive der Zeit. Sie speichern Jahrtausende
von Klima, Bewegung und Erinnerung. Doch während sie verschwinden, verschwindet
nicht nur Eis – auch ein Teil unserer Beziehung zur Landschaft, zu Geschichte
und zu uns selbst gerät ins Wanken.
Die Ausstellung missing glaciers – missing me
beschäftigt sich mit dem Verlust von Gletschern als ökologischem, aber auch als
persönlichem und emotionalem Phänomen. Zwischen Naturbeobachtung und
Selbstbefragung entsteht ein Raum, in dem die Grenzen zwischen äußerer
Landschaft und innerer Wahrnehmung verschwimmen.
Im Zentrum der Installation liegt ein aus Rettungsfolien
gewebter Teppich, der durch Ventilatoren ständig in Bewegung gehalten wird. Die
schimmernde Oberfläche erinnert an Wasser, Eis und Lichtreflexe, zugleich
verweist sie auf jene weißen Schutzplanen, mit denen heute versucht wird,
einzelne Gletscherflächen vor dem Abschmelzen zu bewahren. Die Rettungsfolie
wird dabei zum Symbol eines paradoxen Zustands: des menschlichen Wunsches zu
bewahren, was bereits unwiderruflich im Wandel begriffen ist.
Folierte Glasplatten durchziehen den Raum. Ihre Farben
verändern sich je nach Blickwinkel und Lichteinfall, ähnlich den ständig
wechselnden Erscheinungsformen von Eis, Wasser und Atmosphäre. Dazwischen
platzierte Spiegel konfrontieren die Besucher*innen immer wieder mit ihrem
eigenen Bild. Die Frage nach dem Verschwinden der Gletscher wird damit auch zu
einer Frage nach der eigenen Position innerhalb dieser Veränderungsprozesse.
Die Malereien greifen Motive von Wasser, Wolken und Eis auf.
Große Bildflächen zeigen fragile Zustände zwischen Verdichtung und Auflösung.
Andere Arbeiten integrieren Spiegel, die mit Gletscherwasser bespritzt wurden.
Die entstandenen Spuren erinnern an beschlagene oder tauende Oberflächen und
erzeugen den Eindruck eines Moments unmittelbar nach dem Schmelzen – als wäre
die Abwesenheit des Eises noch sichtbar.
missing glaciers – missing me versteht den Gletscherschwund nicht allein als Umweltproblem, sondern als Verlust von Erinnerung, Orientierung und Identität. Die Ausstellung lädt dazu ein, über die Verbindung zwischen menschlicher Existenz und den sich verändernden Landschaften nachzudenken – und darüber, was mit uns geschieht, wenn das verschwindet, was lange als selbstverständlich galt.
Geöffnet von 27.06. bis 26.07.2026
Täglich außer montags von 16.00 bis 19.00 Uhr
Di-Mi-Fr auch von 20.00 bis 22.00 Uhr